Gut leben trotz Blasenschwäche

Inkontinenz ist vielen Betroffenen peinlich. Es gibt aber effektive Hilfsmittel und Behandlungsmethoden. Apotheker Dr. Michael Sax nennt die wichtigsten
von Daniela Pichleritsch, 24.01.2018

Beckenbodentraining: Hilft die Harnblase zu kontrollieren

W&B/Stephan Höck

Viele Menschen leiden an Blasenschwäche. Scheuen Sie sich nicht, ­das Problem Ihrem­ Apotheker anzuvertrauen. In der Apotheke gibt es eine große Auswahl an Hilfsmitteln für Frauen und Männer, die das Leben mit Blasenschwäche leichter machen: etwa Einlagen in verschiedenen Größen und Saugstärken und Einmal-Unterhosen, die auch Gerüche neutralisieren können.

Lassen Sie sich beraten, welche Produkte sich für Sie am besten eignen­ und wie Sie diese anwenden. Rezeptfreie pflanzliche Präparate, etwa mit Kürbiskernextrakten, können die Beschwerden lindern. Auch hierzu berät Sie Ihr Apotheker gerne.

Gehen Sie in jedem Fall zum Arzt, um die Ursache klären zu lassen. Oft hilft eine medikamentöse Therapie. Auch ein Beckenbodentraining bei spe­zialisierten Physiotherapeuten kann sinnvoll sein. Zudem verschreibt der Arzt bei Bedarf Hilfsmittel.

Wenn die Blase nicht so voll ist, geht weniger daneben. Entleeren Sie Ihre Blase daher alle zwei bis vier Stunden, auch wenn Sie nicht "müssen". Ebenfalls wichtig: nicht die Trinkmenge verringern. Sonst kommt es leichter zu Harnwegsinfekten, die eine Blasenschwäche fördern. Bei Diabetes zu beachten: Gute Blutzuckerwerte senken das Risiko für Harnwegsinfekte.


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