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Hilfe bei Heuschnupfen

Was tun, wenn wegen Pollen die Augen gerötet und die Schleimhäute geschwollen sind? Apotheker Peter Stahl gibt Tipps

von Andrea Grill, 04.08.2017

Gegen Heuschnupfen erhalten Sie in der Apotheke verschiedene rezeptfreie Präparate. Akute Beschwerden wie juckende Augen oder eine geschwollene Nase lassen sich mit Augentropfen und Nasensprays lindern. Sie enthalten Wirkstoffe wie Azelastin und Levocabastin. Reicht das nicht, helfen Präparate zum Einnehmen (Wirkstoffe z. B. Cetirizin und Loratadin), die es als Tabletten, Tropfen und Saft gibt. Sie werden meist einmal täglich geschluckt – am besten abends, da sie im Einzelfall Müdigkeit hervorrufen.

Bei stärkeren Beschwerden können Nasensprays mit Kortison helfen. Niedrig dosierte Präparate für Erwachsene gibt es rezeptfrei, wenn der Arzt einen Heuschnupfen diagnostiziert hat. Sie wirken nach ein, zwei Tagen.

Kleidung nicht ins Schlafzimmer legen

Um den Symptomen vorzubeugen, helfen Augentropfen mit Lodoxamid oder Cromoglicinsäure. Letztere gibt es auch als Nasenspray. Beginnen Sie die Therapie möglichst zwei Wochen vor der Saison der Pollen, gegen die Sie allergisch sind. Auch Mittel aus der Apotheke, die Nase und Augen vor dem Austrocknen schützen, helfen, die Pollen abzuwehren.

Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten, was für Sie am besten geeignet sein könnte und worauf zu achten ist. Gehen Sie zum Arzt, wenn die Beschwerden erstmals auftreten, sich verschlimmern oder die rezeptfreien Präparate nicht helfen. Tipp: Nehmen Sie Kleidung, die Sie tagsüber getragen haben, nicht mit ins Schlafzimmer, und waschen Sie die Haare, bevor Sie sich ins Bett legen. So bleibt Ihr Schlafzimmer weitgehend pollenfrei.


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