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Schnelle Hilfe gegen Kopfschmerzen

Schmerztabletten sind oft nicht nötig. Bei leichtem Kopfweh helfen schon bewährte Hausmittel. Apotheker Jürgen Hauck gibt Tipps

von Dr. Sabine Haaß, aktualisiert am 24.02.2017

Kopfweh hat fast jeder mal. Meist handelt es sich um Spannungskopfschmerzen: Der ganze Schädel brummt, und es fühlt sich an wie ein dumpfer Druck. Stress oder Schlafmangel sind einige Auslöser von vielen.

Nicht immer ist gleich der Griff zur Tablette nötig. Oft hilft schon ein Spaziergang an der frischen Luft oder das Einreiben von Stirn und Schläfen mit Pfefferminzöl. Ansonsten empfehle ich Medikamente mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen oder Naproxen, die es in niedriger Dosierung rezeptfrei in der Apotheke gibt.

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Länger als drei Tage in Folge oder an mehr als zehn Tagen im Monat darf man diese Tabletten aber nicht anwenden. Von unerwünschten Nebenwirkungen, etwa auf den Magen, abgesehen, kann häufiger Gebrauch die Schmerzempfindlichkeit erhöhen und dazu führen, dass sich ein Dauerkopfschmerz entwickelt, gegen den man immer mehr Schmerzmittel benötigt. Bei Typ-2-Diabetikern kann regelmäßige Einnahme die blutzuckersenkende Wirkung von Tabletten mit Metformin oder Sulfonylharnstoffen verstärken. Sie sollten zur Sicherheit öfter den Blutzucker kontrollieren.

Wer häufig Kopfweh hat, sollte unbedingt zum Arzt gehen. Das gilt auch, wenn Kopfschmerzen schlag­artig auftreten oder mit Sehstörungen und Schwindel verbunden sind.


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