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Sieben Tipps zum Mückenschutz

Die Blutsauger gehören zu den unangenehmen Begleiterscheinungen des Sommers. Die besten Tricks, wie Sie sich Mücken vom Hals halten

von Birgit Ruf, 30.06.2017
Frau kratzt sich am Arm

Nerviger Juckreiz: Mückenstiche am besten im Vorfeld vermeiden


1. Wenig nackte Haut bieten

Ziehen Sie im Freien lange und helle Kleidung an – manche Mücken werden von dunklen Farben angezogen. Dünne Stoffe können Mücken durchstechen. Besseren Schutz bieten fester gewebte Stoffe, zum Beispiel Jeans.

2. Repellents auftragen

Repellents mit dem Wirkstoff DEET oder Icaridin schützen je nach Dosierung sechs bis acht Stunden, sagt Dr. Wolf Groth vom Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin. Praktisch wirkungslos sind ätherische Öle (die auch Allergien auslösen können) und Haushaltstipps wie Knoblauch essen oder Vitamintabletten schlucken.

3. Duschen!

Mücken werden vom Schweißgeruch angezogen. Daher: Duschen Sie, bevor Sie sich auf den Waldspaziergang machen. Das mindert Ihre Attraktivität für die stechenden Plagegeister deutlich.

4. Ventilator an!

Mücken mögen die vom Ventilator bewegte Luft nicht. Auch bei Temperaturen unter 20 Grad wird es für Insekten im Schlafzimmer ungemütlich.

5. Elektronische Verdampfer

Elektronische Verdampfer mit dem Mücken-Abwehrstoff Permethrin steckt man einfach in die Steckdose. Nachteil: unangenehmer Geruch und bei empfindlichen Menschen Schleimhautreizungen. Am besten nur im Freien, nur kurz und nicht in der Nähe von Kindern verwenden. "Ultraschallfallen" oder "Mückenpiepser" sind Untersuchungen zufolge vermutlich relativ wirkungslos.

6. Sonnenschutz anpassen

Anti-Mücken-Mittel mildern die Wirkung von Sonnenschutzprodukten. Wählen Sie deshalb einen höheren Lichtschutzfaktor. Tragen Sie erst die Sonnencreme auf und 20 bis 30 Minuten später den Mückenschutz.

7. Mücken aussperren

Zuverlässigen Mückenschutz für zu Hause bieten fest montierte Fliegengitter an Fenstern und Türen. Eine große Auswahl gibt es zum Beispiel in Baumärkten.

Erste Hilfe nach einem Mückenstich

  • Nicht kratzen (Infektionsgefahr)
  • Kühlen (z. B. mit Kältekompresse)
  • Gel gegen Juckreiz auftragen (Antihistamin und/oder Kortison)
  • Ein Wärmestick kann Juckreiz lindern (Vorsicht bei empfindlicher Haut)
  • Zum Arzt: bei stärkeren Beschwerden und bei Hautrötung nach Zeckenstich

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