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Analogsinsulin

Analoginsulin oder Insulinanaloga heißen künstliche Insuline in der Diabetesbehandlung. Je nach Herstellung erzielen sie eine kurze oder lange Wirkung

aktualisiert am 25.05.2021

Die in der modernen Diabetesbehandlung verwendeten Insuline werden im Labor hergestellt. Zwei grundsätzliche Arten sind dabei im Einsatz: Humaninsulin und Analoginsuline, oft auch als Insulinanaloga bezeichnet.

Bei diesen Analoginsulinen sind einzelne Bauteile in der Molekülstruktur verändert, sodass die Präparate eine schnelle, kurze oder eine längere Wirkung erzielen.

Schnell und kurz wirkende Analoginsuline dienen in der Diabetestherapie dazu, Blutzuckerspiegelanstiege infolge von Mahlzeiten abzufangen oder akut erhöhte Werte zu korrigieren. Die Wirkung tritt rasch ein, das Wirkmaximum ist oft nach etwa einer Stunde erreicht. Die Wirkung kann sich von Mensch zu Mensch aber stark unterscheiden.

Lang wirksame Analoginsuline entfalten ihre Wirkung oft über viele Stunden. Die Präparate sollen die natürliche Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse nachahmen und für ein gleichmäßigeres Blutzuckerprofil im Tagesverlauf sorgen. Betroffene spritzen die lang wirkenden Insuline zum Beispiel ein- bis zweimal täglich, etwa morgens oder abends.

Hinweis: Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise. Das konkrete Vorgehen bei einer Insulintherapie klären Betroffene immer individuell mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin.