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Fettleber

Bei Typ-2-Diabetes liegt oft auch eine Fettleber vor. Beide Krankheiten werden durch Übergewicht begünstigt. Abnehmen kann helfen, die Leber wieder zu entschlacken

aktualisiert am 24.10.2016
Mann trinkt Bier

Alkohol und Übergewicht fördern eine Verfettung der Leber


Die Fettleber entsteht durch vermehrte Fettablagerung in den Leberzellen. Sie ist eine der häufigsten Lebererkrankungen.

Der bekannteste Risikofaktor ist hoher Alkoholkonsum. Aber auch starkes Übergewicht hat häufig eine Leberverfettung zur Folge, wenn der Körper überschüssiges Fettgewebe am Organ lagert. Zudem können Infektionen der Leber sowie bestimmte Medikamente eine Fettleber zur Folge haben. In allen letztgenannten Fällen ist von einer nicht-alkoholischen Fettleber die Rede.

Die Leber kann sich wieder erholen, wenn die Ursache der Verfettung ausgeschaltet wird. Sonst kann eine Hepatitis entstehen, die schließlich in einer Leberzirrhose mündet. Bei starkem Alkoholkonsum ist also Abstinenz anzuraten, bei starkem Übergewicht Abnehmen.

Studien legen zudem nahe, dass eine verfettete Leber das Risiko für einen Typ-2-Diabetes erhöht. Dass Fettleber und Typ-2-Diabetes häufig miteinander eingehen, dürfte aber meist daran liegen, dass beide Leiden mit Übergewicht einen bedeutenden gemeinsamen Risikofaktor besitzen.

Leber

Illustration: Von der gesunden Leber zur Fettleber

Bild links: Gesunde Leber – Die Leberzellen (kleine rote Abschnitte) sind normal groß. Die Gefäße (grau), welche die Zellen versorgen, haben daher genug Raum.

Bild Mitte: Fettleber – Fetteinlagerungen lassen die Leberzellen anschwellen. Die grauen Transportwege dorthin werden dadurch teilweise unterbrochen.

Bild rechts: Fettleberhepatitis – Bleibt die Fettleber, sterben nach einiger Zeit Leberzellen ab (hellrote Fläche). Es bildet sich vermehrt funktionsloses Bindegewebe (weiß).