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Arzneitee: Auf Qualität achten

Kräutertees gibt es praktisch überall zu kaufen – warum deswegen in die Apotheke gehen? Apotheker Michael Staudt erklärt, was bei Arzneitees anders ist

von Dr. Sabine Haaß, aktualisiert am 10.03.2017
Apotheker Michael Staudt

Michael Staudt ist Apotheker in Bensheim


Leichte Alltagsbeschwerden wie Husten, Blähungen oder Schlafstörungen lassen sich oft erfolgreich mit einem Kräutertee lindern. Ein hoher Gehalt an Wirkstoffen, wie etwa ätherischen Ölen, ist aber nur bei Arzneitees garantiert.

Für Arzneitees werden ausschließlich jene Pflanzenteile verwendet, die die therapeutisch wirksamen Bestandteile enthalten. Bei Kamillentee sind das zum Beispiel die gelben Blütenköpfchen, bei Pfefferminztee die Blätter. Arzneitees erkennen Sie übrigens auch daran, dass sie – wie Medikamente – eine Zulassungsnummer auf der Packung haben. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten, welcher Arzneitee sich bei Ihren Beschwerden am besten eignet.

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Ihr Apotheker kann Ihnen auch verschiedene Arzneitees mischen. So lässt sich zum Beispiel bei Erkältungstees gezielt die hustenstillende oder fiebersenkende Wirkung verstärken. Und auch zu möglichen Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit Ihren Medikamenten berät Sie Ihr Apotheker.

Für eine optimale Wirkung sollten Sie Arzneitee frisch zubereiten, zugedeckt ziehen lassen und rasch trinken. Halten Sie sich an die auf der Verpackung oder im Beipackzettel angegebene Ziehzeit. Wichtig: Lagern Sie den Tee so, dass er vor Feuchtigkeit, Licht und Hitze geschützt ist.


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