EEG: Elektroenzephalogramm

Das Elektroenzephalogramm (abgekürzt EEG), ist eine Methode, um die Aktivität von bestimmten Gehirnbereichen zu messen. Das Verfahren dient unter anderem dazu, Epilepsien festzustellen

aktualisiert am 10.12.2014

Das EEG (Elektroenzephalogramm) ist ein Verfahren zur Messung der Hirnströme. Auf der Kopfhaut angebrachte Elektroden erfassen und verstärken Spannungsschwankungen, die die Aktivität des Gehirns in charakteristischen Kurven abbilden. Auf dem aufgezeichneten Hirnstrombild – heute in der Regel über einen Computer auf einen Bildschirm übertragen – lässt sich unter anderem Frequenz, Amplitude und Steigung der resultierenden Spitzen und Wellen feststellen.

Das EEG ist ein Verfahren zur Diagnose von Funktionsstörungen des Gehirns, beispielsweise infolge Epilepsie, Entzündungen oder Tumoren des Gehirns. Auch in der Schlafmedizin spielt das EEG eine wichtige Rolle. Der Patient bekommt bei der Untersuchung meist eine Art Kappe oder Bandhalterung aufgesetzt, auf der sich Elektroden befinden. Diese erfassen die elektrische Aktivität des Gehirns.